




BUHLMANN
Die BUHLMANN Gruppe ist ein international tätiges Premium‑Handelshaus mit Hauptsitz in Bremen, das weltweit hochwertige Stahlrohre, Rohrverbindungsteile, Flansche und komplette Projekt- und Logistiklösungen für Kunden aus Energiewirtschaft, Chemie, Schiffs- und Maschinenbau anbietet. Das familiengeführte Unternehmen beschäftigt rund 1.800 Mitarbeitende.
Die Stiftung Solidarität Ukraine wurde im Februar 2022 als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ins Leben gerufen. Ziel der Stiftung ist es, den Wiederaufbau der zivilen Infrastruktur in den vom Krieg betroffenen Regionen der Ukraine langfristig zu unterstützen und den Menschen vor Ort konkrete Hilfe zu leisten. Gleichzeitig setzt die Initiative ein Zeichen gelebter europäischer Solidarität und Verantwortung. Getragen wird das Projekt von der BUHLMANN Rohr-Fittings-Stahlhandel GmbH + Co. KG und der HANSA-FLEX AG, in enger Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche und dem Senat der Freien Hansestadt Bremen. Weitere Unterstützung kommt von engagierten Einzelpersonen, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Gruppen.
Die Umsetzung erfolgt praxisnah, direkt und unbürokratisch. Die Stiftung organisiert vielfältige Hilfsmaßnahmen, darunter die Ausstattung von Kinderheimen, die Einrichtung von Therapieräumen, regelmäßige Lieferungen lebensnotwendiger Güter an Frontlazarette, sowie medizinische Versorgung und logistische Unterstützung für Krankenhäuser und soziale Einrichtungen. Zu den konkreten Erfolgen zählt unter anderem die Inbetriebnahme einer Mutter-Kind-Klinik in Odessa sowie der laufende Umbau der Universitätsklinik Iwano-Frankiwsk. Im Jahr 2024 wurden mit diesen Maßnahmen mindestens 30.000 Menschen erreicht – insgesamt bislang über 50.000.
Ein zentrales Merkmal der Stiftung ist die enge und vertrauensvolle Kommunikation mit den Partnern in der Ukraine, etwa durch persönliche Kontakte, regelmäßige Rückmeldungen über WhatsApp-Gruppen und Vor-Ort-Besuche. Die Spendengelder werden zu 100 % weitergeleitet – Verwaltung und Organisation erfolgen ehrenamtlich. Langfristig verfolgt die Stiftung einen Übergang von akuter Nothilfe zu nachhaltiger Entwicklungszusammenarbeit. Geplant sind u.a. der Aufbau einer Rehabilitationsklinik sowie Schulungsprogramme für medizinisches Personal. Die Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren in der Ukraine soll weiter vertieft und verstetigt werden – mit dem Ziel, Strukturen vor Ort zu stärken und Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen.
Die Stiftung zeigt eindrücklich, dass unternehmerisches Engagement auch in geopolitischen Krisenzeiten eine gesellschaftlich relevante Wirkung entfalten kann. Ihr pragmatischer, menschlich geprägter Ansatz dient als Vorbild für Unternehmen, die nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch und moralisch Verantwortung übernehmen wollen.